Reisetagebuch

Hier geht es zu meinem aktuellen Reiseblog: http://reiseblog-heike.blogspot.de

 

Da ich kein Netbook und I Pad mit auf Reisen nehmen möchte und man vom I Pad auf diese Seite keine Fotos hochladen kann, bitte durchklicken!

30.11.2011

Good old P & O, back to England!! ( steady drizzle)

 

24/7 Tesco in Whitstable, yummy! So viele leckere Sachen.

Manche Dinge bekommt man in Deutschland nicht. ZuBeispiel Double cream mit "just a hint of orange2. So lecker zu Waldbeeren!

 

31.12.2011

Sonne und 12 Grad! langer Spaziergang von Whitstable nach Seasalter! Bubte Strandhütten, Leute mit Hunden, leute mit Kindern. Freundliches Grüßen oder der fethering nod ( Bücher von Simon Brett).

Alte Räucherschuppen, Bootsschuppen, Berge von Austern fürs Recycling.

 

Kleine Gassen mit kleinen Häusern, verzierte Giebel an viktorianischen Häusern, very British und so schön!

Daneben gibt es eine ganze Menge nette Läden, restaurants und Pubs. Ich war bislang in Whitstable nur m kleinen hafen, aber es ist eine richtig nette kleine Stadt.

 

Am Nachmittag Canterbury ( Cashmere Pullover bri M & S ist das erklärte Ziel), fuchsia und grey ausgesucht!

 

Jetzt ist es hier 6 Uhr und ich sitze in einem Pub, da im House leider doch kein Internet ist. In allen restaurants um die Ecke sind für heute abend die Tische ausgebucht. Aber wir haben um halb 10 noch einen im Krishna bekommen. Mehrfach gehört, dass es hier das beste indische Essen gibt, dass die leute jemals gegessen haben.

 

01.01.2012

Langer Spaziergang am Neer nach Tankerton und zu Whitstable Castle. Gestern beim Inder war es sehr gut, aber wir waren um halb 10 die letzten Gäste und um 11 Uhr zurück, pünktlich zum Beginn des regens. Also nicht ans Meer, sondern nur ans Fenster. Um Mitternacht Big Ben auf BBC 1 und Feuerwerk vom Pub nebenan ( Delilah von Tom Jones) bis zur Küste von Essex auf der anderen Seite der Themsemündung!Dann Einkaufen für das Projekt Lammkeule ( Danke, Helga!).

Die Mädels kommen um 8!

 

02.01.2012

Strahlender Sonnenschen! Jetzt aber nicht mehr 12 Grad und es läuft auch keiner mehr barfuss durch das Wasser am Strand! Starekwindsurfer sind draussen. In England ist Bank HolidayMonday, wie arbeitnehmerfreundlich, da der Feiertag auf einen Sonntag fiel.

Trotzdem haben die meisten Läden auf.

Whitstable hat die schönsten Krimskramsläden....

 

Nach dem Lunch Ausflug zur Isle of Sheppey auf meinen besonderen Wunsch, da ich Inseln sammele. Selten ein so strukturschwaches Stück England gesehen. Leysdown ist dominiert vom HM Prison, Caravanparks und endlosen Amusementarcades. Ich entschuldige und bedanke mich bei bei allen Mitreisenden für ihre Geduld und wir fahren schnell nach Canterbury. Da weiss man was man hat.

 

Törtchen in der Patisserie Valerie und Lebensmittel bei M&S. Teuer, aber yummy.

 

3.1.2011

Sturm und Regenschauer, aber ab dem Nachmittag Sonne! Morgenspaziergang in Sturm und Wetter mit Tjorven, ansonsten sind nur unterwegs Hundeausführer oder Fischer, die ihre Muscheln anlanden und kochen. ! Später Start wegen Organisation Matth!

 

Dann Einkaufszentrum Westgate , aber Armin gibt und nach dem belated Lunch nur eine Stunde.....

Leider nach dem Einkaufen nur noch wenig Zeit, da es dunkel wird. Abendspaziergang am dunklen Strand ( führen hier Stufen runter?) und ein Pint of Whitstable IPA ( India pale ale) in den Pearson´s Arms. Danach mit den Mädels zu Tesco! Warum haben unsere Supernmärkte nicht diese Auswahl?

 

 Fotos Kent

 

 

Afrika-Kenia 2011

11.11.2011

Flug nach Nairobi, Übernachtung im Southern Sun Mayfair Hotel

 

12.11.2011

Weiterflug ab Wilson Airport mit Safarilink nach Nanyuki, Flug zum Loisaba Airstrip gecancelt wegen Regen.

8-Sitzer Cessna mit einer kalifornischen Journalistin mit riesigem Fotokoffer und einem anderen Paar.

 

Nanyuki Airport liegt auf knapp über 2000 m und auf dem Äquator. Er besteht aus einer großen Wiese und einer geteerten Landebahn. Dazu gehört ein schönes, offenes restaurant/Café im Lodge Stil. Wir warten und beobachten, wie farmer ihre Kinder und Einkäufe in Viersitzer verladen, andere familien ein Flugzeug nach Nairobi besteigen und dass die Frau mit den Kameras glücklicherweise von einem Jeep einer anderen Lodge abgeholt wird. Als ich gerade nicht dabei war wurde Armin über unsere Weiterreise informiert. Armin hatte die Info nicht ganz mitbekommen. Wir würden um viertel vor 12, es könne aber auch viertel vor 1 gewesen sein mit einem Jeep angeholt, es könne aber auch ein Flugzeug gemeint gewesen sein. gegen 1 kam dann ein Viersitzer + Pilot der Tropic Air und sammelte uns beide ein. Flug über die Savanne direkt zum Mugie Airstrip. Der Pilot hiess Dave und sagte lakonisch, dass er ein richtiger Buschpilot sei und die anderen (Warmduscher) von Safarilink sich nicht trauten auf einer nassen Piste im Schlamm zu landen.

 

Dann Landung auf einer Graspiste, wo uns John im Landcruiser abholte. Wir blickten Dave noch kurz beim Abflug zu, nach 10 meter Anrollens zog er bereits die Nase des Flie´gers hoch!

 

Dann Fahrt zur Mugie Ranch vorbei an einem kleinen reservoir mit ägyptischen Gänsen, einem Eisvogelpärchen und grasenden Zebras und Antilopen am Ufer.

 

Lunch in der fantastischen Ranch Lodge als einzige Gäste. Eine Banda  für uns allein, mit 8 m hoher Decke und Panoramascheiben hügelabwärts über die Savanne. Eine Elfaantenherde zieht vorbei. Am pool schlängelt sich eine Grasschlange ins Gebüsch.

 

Dann gamedrive mit John und Frank, einem afrikanischen Wissenschaftler, der eine Antenne aus dem Fenster hält um Löwen zu orten, die einen Sender am Hals haben. Ab und zu klettert Frank auch auf einen Hügel oder Fels. Wir finden eine Löwenfamilie im Busch mit sechs Babies, die etwa ein Vierteljahr alt sind.

 

Außerdem Büffel, Giraffen, Elefanten, Perlhühner, White bellied Bustards, Kronenkraniche, Sekretärvogel, Elen, Impala, Thomson, Orixantilopen.

Plötzlich ein Rhinozeros. Es bemerkt uns und kommt näher. Wir machen uns ganz klein und flüstern nur ganz leise. Es greift nicht an.

 

Auf dem Rückweg im Dunklen die Kohlenaugen einer Hyane und bat eared foxes.

Sundowner auf der Terrasse vor flackerndem Kaminfeuer. Dinner im Esszimmer und Kaffee/tee vor dem feuer im Wohnzimmer. dann zurück ins Zimmer mit ebenfalls hochaufflammendem feuer von Olivenholz im kamin.

Perfektes Afrika!

 

13.11.2011

Nach einem wunderbaren Frühstück mit Elefanten und Elen Antilopen hat Armin auf dem kleinen Privtgolfplatz der Eogentümer gespielt und ich bin herumgelaufen und habe Blumen fotografiert. vor dem Tor zum Golfplatz ( eigentlich auch Savanne mit Greens und ohne Clubhaus oder irgendwas) eine Großfamilie Paviane.

 

Lunch ( Salate, Knoblauchbrot, Kafffee und Kuchen) kurz Internet installiert und dann um Drei in das Dorf der Ranch gefahren. Frank hat alles über die Rhino Conservancy erzählt ( John hat uns im Auto abgefragt), außerdem haben wir Löwenföten in Spiritus gesehen. Armin war begeistert. Uns dann war da noch ein Lamm mit zwei Köpfen und ungeborene Puffottern( alles in Formalin).

 

Danach Game Drive, afrikanische Fischadler, Schakale, alle anderen üblichen verdächtigen und die Löwenfamilie von gestern, diesmal aber mit 8 babies, 6 Löwinnen und einem Löwen.

Armin tut der Hintern weh von der Fahrt über Stock und Stein. Da dies Privatland ist, kann man querfeldein fahren. Es macht ja sonst keiner. Durch Furten, über Stträucher , Stock uns Stein. der <toyota muß einen guten Unterbodenschutz haben. Wir drehen um einen termitenhügel. John meinte dies sei ein perfectly build roundabout. Ich meinte and it has more lions than Trafalgar Square.

Ein Spitz- und ein Breitmaulnashorn gesichtet.

 

Vom Abenessen ALLES aufgegessen und die Schüsseln leergeputzt.

Wir müssen früh ins Bett. der generator wird abgestellt und dann gibt es Taschenlam,penlicht und kein Internet mehr. Morgen game Drive um 5.45. Danach badewanne with a view? John ni8mmt heissen kaffee mit ins Auto!

 

14.11.11

Aufbruch aus dem Cottage mit Taschenlampen ( der generator wird um 23 Uhr abgestellt und erst später am Morgen angestellt), Fahrt in die savanne zu einem Teich, in dem sich der jeep perfekt spiegelt. Dort kaffe und Plätzchen. Dann Game Dive. Auf einem Thorn Tree waren gleichzeitig Geier und Adler, die sich kurz um Aas stritten! Grevy Zebras gesehen! Die üblichen anderen Verdächtigen auch. Das Licht war ganz wunderbar.Black Rhino Mutter mit Baby entdeckt.

danach Frühstück, wieder mit Blick auf eine Elefantenherde.

10.00 Uhr besichtigung der Mugie Schule. Wir haben etwas über Klima in Deutschland, Ackerbau, Schule und fussball erzählt. Jina langu ni heike (my name is Heike).

John hat immernoch Bedenken wegen der Kratzer am neuen Landcruiser. gestern sind noch mehr dazugekommen.

Um 12.30 mit Suzanne zum Geparden gegangen, der als baby gerettet wurde und beim Füttern zugesehen ( auf einer Bank IM Gehege). Sie ist die Frau des managers und schläft beim Geparden. Talking of Eccentrics!

Dann Lunch am pool.

Dann Badewanne mit Blick auf eine Herde Elen Antilopen und vier Warzenschweine.

Danach buch am pool.Dik Dik vor dem Zimmer.

17.00 Kaffee und Brownies auf der veranda.

17.30 fahrt zum Sundowner, Erst inmitten einer Büffelherde geparkt, dann auf einen Hügel gefahren und den Sonnenuntergang gesehen. dabei Tisch aufgebaut mit Bartasche. Schließlich beim Abfahren in einem Loch gelandet, aber Dank 4x4 den Wagen wieder herausbekommen. John fuhr und wir haben mit der Taschenlampe Löcher gesucht.

Dann noch ein Drink am kamin auf der veranda und Abendessen.

Mugie ist wunderschön!

Morgen früh um 6.30 Frühstück und dann Fahrt zum Loisaba Airstrip. Wir sollten wiedergekommen!

Eingeschlafen mit Blick auf großes feuer im kamin als einzige Lichtquelle, generator geht um 23 Uhr us.

 

15.11.11

Schon wieder ganz frueh aufstehen, dafür heute aber mit Generator.

Fahrt im alten landcruiser , da der dickere Reifen ht für die erwartete Strecke über Black Cotton Soil. Beim beladen reden wir über den abenteuerlichen Zustand der reservereifen. Wir müssen noch in der Farm vorbei, wollen einen zusätzlichen fahrer mitnehmrn, da John mit uns fliegen möchte, wenn Platz ist. Kurz vor dem Dorf haben wir einen Platten und drei mechaniker wechseln den reifen.

 

Im Flugzeug dann nur wir bis nanyuki, dann steigt eine Truppe kanadier ein. John steigt aus und wird nach nairobi weiterfahren oder -fliegen.

 

In Kichwa Tembo steigen nur wir aus. An einem Tisch mit Kaffee, tee und Plätzchen warten noch vier andere urlauber, die kurz zuvor mit einem anderen Flugzeug angekommen sind. Eine Minidampfwalze planiert die landebahn neu. Die anderen sind zwei Schweden und zwei Österreicher. Von letzteren hat sie eine D & G Brille in weiss an, blondierten Pferdeschwanz, Alter etwa 60, an den Füßen goldfarbene Todd´s. 8Oder heißt es Tod´s?). Jedenfall sind es die echten, denn als sie durch den Schlamm zum Jeep gegangen ist , lamentiert sie und wünscht einen Schuhputzservice. Im Auto dann ist sie ganz verzückt von jedem warzenscheinferkel " Ag geh, sind die süss!" "Sowas hab´i noch ni gsehn" und so weiter.. Armin verdreht die Augen. nach den drei tagen als einzige Gäste in Loisaba sind wir verwöhnt.

Auf dem weg zum Camp sehen wir wie eine hyäne laut knackend Knochen kaut und Flesch bewacht. lautstark steritet sie sich mit ein paar schakalen und 29 geiern. Die hyäne gewinnt!

 

Nach dem Bezug des zeltes ein sehr ordentliches Lunchbuffet, ich fühle mich wie bei einer Kreuzfahrt. Am meer muß ich im ( hoffentlich warmen Pool) jeden tag fünf Stunden schwimmen!!

 

Dann game Drive, wir werden einem jüngeren paar aus irland zugeteilt, die Schweden bekommen die Österreicher. Aufgrund es unsicheren wetters haben sich die Tiere zurückgezogen. Heute mittag noch strahlende Sonne, jetzt nieselt es. ich bin froh mir die masai decke über die Knie legen zu können.

Vor der Zufahrt zur <lodge lieget ein Büffel im Sterben. Wir werden heute nacht die Hyänen hören! Löwenfamilie, die üblichen anderen verdächtigen und Hippos. Einen erheblichen teil des gsm drives verbringen wir allerdings damit andere Urlauber mit ihrem jeep aus dem Schlamm zu ziehen. Die Spuren sind so tief, der wagen hat aufgesetzt. Wir können aber auch nicht genau passend zum Abschleppen auf den track, sonst passiert und dasselbe. Nach mehreren eroflglosen Versuchen mit einem Stahlseil ( Armin: heike komm da weg, falls das reisst- recht hat er), vor dem Reissen ist es aber immer abgegangen. Schließlich ht unser Jeep mit seinem massiven Rohraufbau am Grill den anderen rausgeschubst. Schlammspritzer fliegen 10 meter weit, aus unserem Auspuff kommt grimmiger schwarzer rauch. Wir stehen alle herum und warnen unseren Fahrer. Die <löwen sind auf Abstand geblieben.

 

Jetzt sitze ich in der Bar, wo es Wlan gibt. Ein Askari mit Gewehr hat und von usnerem Zelt hierhin gebracht und wird uns auch wieder zurückbringen. Simon, unser zelt"butler" hat vorher b´noch chnell Wärmflaschen in die betten gelegt! Mal sehen, ob wir die löwen hören.

 

16.11.11

Morgens um 6.00 Uhr mit Habari ya asubuhi und tee geweckt worden. Um 6.30 am Parkplatz zum Game Drive. Aufbruch in Richtung Tanzania auf der Suche nach einem Cheetah ( Gepard). Wunderbares Morgenlicht.

Zwischendurch kam die Funknachricht, dass der Cheetah über die Grenze gewandert ist. Unser fahrer kennt den Ranger und fährt kurz iin die serengeti und tatsächlich, da liegt der gepard unter einem Bau. Er steht auf und geht voll Grazie ein paar Meter weiter.  Die Landschaft schimmert im Licht des frühen Morgens, die Ebene streckt sich endlos hoín, auf der einen Seite begrent vom Ooloroo Escarpmentt. Dazwischen ein paar sattgrüne Minitafelberge. Zwischenf´durvh ein bach , ein teich voller seerosen. galeriewälder und Schirmakazien. Immer wieder Elefantenherden, Antilopen, Zebraherden, eine Reihe Giraffen beim Blätter knabbern. Halbwüchsige Löwen auf deinem Aussichtspunkt, ein alter Löwe umgeben von Topi, die wissen, dass er sie nicht mehr jagen kann. Manchmal ein 360 Grad Blick und man sieht überall Tiere. Frühstück unter einem Baum in der Savanne. Erst um halb eins kommen wir ins Camp zurück.

 

Lunch und Bilderdownload und Scrabble, aber "no rest for the wicked" um 16 Uhr geht der nächste game Drive los. vergebliche Suche nach Nashorn ( die hat dass irische Paar mit uns im Jeep noch nicht gehabt.) Ausserdem nach leppard, den hatten wir alle noch nicht.

Ansonsten Hiornbill Vögel, ganz nah Kronenkraniche, ein elefant mit falschem Stosszahn, spielende Elefantenjungen. Man kann nicht immer alle Tiere sehen, die BBC braucht hierfür manchmal auch 6 Wochen. Kurz voer dem eingang ins camp eine Funknachricht, etwa 500 m entfernt spaziert eine Leopard. Wir fahren schnell hin, vier  andere zurückkehrende Jeeps auch ( camp hat sich heute gefüllt), the hunt is on . Unser Fahrer entdeckt den leopard, obwohl es schon fast dunkel ist. Jetzt haben wir die Big Five!

 

17.11.2011

Letzter voller Tag in Masai Mara mit zwei weiteren Gamedrives. Die Fahrten im Camp werden geschickt abgewechselt, nie fahren mehr als 1,2 Autos ab. Ganz früger Game Drive und mittlerer und späterer werden gestaffelt. Heute konnten wir bis 6.20 schlafen.

Auf der Fahrt ist es gelungen Rhinos zu finden: Mutter mit drei Kindern. Unsere Mitfahrer haben nun auch ihre Big Five zusammen. Wir haben ganz lange zwischen Giraffen geparkt und den Jungs beim Necking zugesehen. Fast hätten wir eine Schildkröte überfahren. Warerbucks zugeschaut. Da alle Tiere einmal abgehakt sind haben wir jetzt mehr Zeit für Einzelheiten und für die landschaft.

 

In der Mittagspause das Spiel zu Ende gespielt ( endlich mal wieder gewonnen).

16.00 nächster Gamedrive. Zuerst auf einen Hügel im Escarpment hochgefahren und dabei vertreute Gnus ( Wildebeest)  und Cokes Hartebeest gesehen. Direkt nebenan der Hügel, auf dem Jenseits von Afrika gedreht wurde. Danach wieder ins Tal und lange bei einem bau den Hyänen und den kleinen Welpen zugesehen.

 

Danach zu den Löwen gefahren und genau den richtigen Moment abgepasst. Die Löwen erheben sich einer nach dem/der anderen und bauen sich für die jagd auf. Hyänen zirkeln in Sichtweite. Nervös rennt ein Rudel Thompson Gazellen weg. Am Horizont geht die Sonne unter. Perfekter Tag!

 

18.11.2011

Ich sitze gerade in unserem Wohnzimmer voller bunter Stoffe, Perlenstickereien, Spiegel, Kerzenlicht. Angekommen in Kinondo Kwetu an der Küste. Gerade hatten wir einen Sundowner am Strand. Vorher das Dessert von gestern weggeschwommen, endlich warmes Wasser. es ist hier , auf Meeresspiegelhöhe

endlich tropisch heiss. Wir haben heute morgen noch mit kaffee vor unserem zelt gesessen und dem Warzenschwein zugeguckt. Um 11 Uhr sind wir dann nach Nairobi geflogn, wo wir in der departure lounge ( 25 qm, Kaffeeautomat und Schokoriegel) Scrabble gespielt haben, bis um 2 unser Flugzeug zum Ukunda Airstrip an Diani beach ging. Auf der Fahrt zum Hotel übrr die Küstenstraße nach Tanzania alle resorts buchstäblich links liegen lassen. dann fing die Dirt Road wieder an und irgendwann kam unser Hotel. Ein wunderbares Ensemble verschiedener Häuser mit Möbeln im Swaheli Stil. Jetzt sind überll laternen mit Petrolium gefüllt an und an verschiedenen Stellen sind Tische zum Candlelight Dinner gedeckt. immer woanders. Wo man seinen Tisch findet, erfährt man beim Drink in der Bibliothek. Ein Tisch für Zwei ist auf der terrasse gedeckt. Ob das unserer ist? Jedenfalls gibt es erst Avocadosuppe und dann Hummer. Serious luxury!

 

 

P.S.: Der Bilderupload ist ein echtes Problem, aber ich arbeite daran. Heute hat es mit ein paar Bildern geklappt!

 

19.11.11

 

Vor dem Frühstück am Mama Tina Haupthaus einen Strandspaziergang gemacht. Vor dem Mama Taa Haus stehen kannen mit heissen Getränkn. ich nehme mir Ingwertee mit an den Strand. dann schwimmen im pool. danach Frühstück mit frischen Mango, Passionfruit und Ananas. Heute mal kein cooked breakfast.... Dann mit Büchern unter das Makutidach des Daybeds. Ein House Boy bringt Gläser mit frischem saft.Lesen und gar nichts tun und immer wieder auf das Meer schauen. dann im Meer schwimmen. Lunch auf dem Strand: Minipizza, Krebssalat, kleiner Kuchen. Kaffee.

 

danach wanderung im Kinindo Kaya, dem heiligen Wald der Digo mit Pflanzen, die es nur hier gibt und 500 Jahre alten Bäumen. Die Dorfbewohner nutzen die Lichtung im Wald noch heute zu ritualen feiern. Geopfert werden nur schwarze Tiere ( z.B. Hahn, Ochse). der Ochse wir dann am Feuer geröstet und unter den Tänzern und Sängern verteilt. Unser Guide lässt uns an Medizinpflanzen riechen. Wir schaukeln auf einer Liane. In den <bsumkronen springen Angolan Colobus Monkeys umher.

 

Danach mit einem Becher Kaffee an den Strand.Scrabble spielen. Bei eEbbe taucht der Korallenboden auf. Ein Storch sucht Krebse. 

jjetzt sitze ich gerade mit einem Tusker (Stoßzahn) Bier auf der Tterasse?!Bald gibt es Dinner. Frage wo und was .

 

20.11.2011

 

Was kann man vom Chillen am Strand schon schreiben? Der Tag plätscherte mit wohlgeplanter (und verdienter) Langeweile vor sich hin. Lesen, Essen (Curry am Strand), Scrabble spielen, schwimmen ( Süß- und Salzwasser), Muscheln mit den Zehen umdrehen, Blumenfotos machen, Massage im Yogahaus, noch mehr  Lesen, Strandwandern, Fotos übertragen, Makrofunktion suchen ( mehr Programme auf der kamera als meine Waschmaschin hat und dasselbe prinzip, man kennt nur die vier die man immer nutzt) .

tee trinken, Kaffe trinken, Kisuaheli lernen ( wird mit zunehmendem Alter nicht einfacher: pole pole, aber hakuna matata). Armin fragt mich, ob ich noch auf alle deutschen Bundespräsidenten komme. Wie um alles in der welt kam er nur auf diesen kleinn privaten Geschichtstest, hier in Kenia am Strand. ( Ich habe nur die Augenbrauen hochgezogen :))

 

21.11.11

Ich schreibe dies schon am Morgen des 22.11.11. Wir sind seit gestern in Tijara Beach, nahe Mombasa. Internet funktioniert auf der kleinen grün-blauen Bank vor dem Haus der Eigentümer des B&B.

 

Nach Strandspaziergang und Schwimmen in pool , Frühstück und Laden des Hotels sind wir von einem Taxi abgeholt worden und zum nakumatt Supermarkt im Diani bereich gefahren worden, dort hat uns der Eigentümer von Tijara Beach abgeholt. Bis er kam- und da wir ihn dann nicht direkt entdeckt hatten- haben wir eine halbe Stunde auf dem Terrassencafé des Supermarktes verbracht. das war dann genug um weg zu wollen. Zuvor an der Diani Beach Road waren auf der einen Strassenseite Einfahrten zu Hotels, Cottsges und resorts und auf der anderen eine Reihe von kleinen Hoteli und Ständen, die die üblichen Bilder, T.Shirts und Kikoys verkauften. Im Cé zeigte sich die billige Seite des Strandurlaubs dann deutlich, alte Männer mit einem Tusker Bier ( um 12.00 Uhr bei 30 Grad im Schatten) und und einer jungen Prostituierten.

Ian holt uns ab und wir fahren weg von der Beach Road zur Hauptsstraße in Richtung mombasa. Hier gibt es dann die bunten wellblech oder zemethäuschen mit Safari.com telefonkarten (gün gestrichen) und die roten Coca Cola Kioske. Ziegen, Shambas, Wohnhäuser mit Palmdächern. Wir biegen noch hinter Tiwi Beach ab auf eine Dirt Rad und fahren noch drei Kilometer durch Gärten und Niemandsland bis wir an eine mauer aus Koralle kommen.  Tijara beach in the middle of Nowhere.

Wir haben ein wunderbares Haus mit großer Terrasse und Panoramablick auf den indischen Ozean.

Die Möbel sind nicht ganz so antik, die Bilder nicht ganz so schön und auch Küche und service nicht wie in Kinondo Kwetu. Dafür istes allerdings auch billiger. man bemüht sich jedenfalls sehr, ian und seine Frau larissa haben das Anwesen vor 6 Jahren gekauft und betreiben es als B&B seit vier Jahren. Es gibt nur vier Häuser für maximal 8 Gäste. Außer uns ist aber nur noch ein anderes Paar da ( aus West Sussex).

 

Armin ist jetzt der Harbourmaster von Mon´mbasa und beobachtet mit dem fernglas nicht mehr Löwen sióndern Schiffe. ich liebe das zur terrasse und zum meer offene Bad mit Riesenwanne iúnd zwei rainshower Duschen. Auf der Terrasse steht unter anderem ein Swahili Daybed!

 

Das Riff ist direkt vor der Tür, schwimmen im meer ist nicht so gut, aber stundenlang kann man rumschlendern im Riff und Rockpooling machen. Störche waten, Reiher, Plover und Krabben huschen herum.

 

 22. und 23.11.11

 

Wir haben gemeinsam mit unseren beiden Nachbarn aus West Sussex eine neue catch phrase:" We are very busy doing nothing". Und trotzdem ist es plötzlich schon wieder Zeit zum Mittagessen oder Tee oder Dinner.

 

Immerhin kann man jeden tag gucken, ob die Webervögel schon wieder weiter gekommen sind mit dem Nestbau, die Vervet Monkeys vom Tagesausflug zurück sind und How to spot a Monitor ? - (Rieseneidechse). Strandspaziergang mit Storch.

 

Abends um 20.30 verabschieden sich unsere Nachbarn vom Dinner mit den Worten: " It is already past our bedtime." Ich schlafe um 20.15 beim Scrabble ein.....

 

Heute morgen sind wir um halb acht zum Riff aufgebrochen - die ebbe nutzen. ich bekomme alte Chucks, Jahrgang ca 1980 mit rostigen Schnürsenkellöchern, ausgeliehen. Zusätzlich zur langärmligen Bluse eine Tasche mit Sonnenmilch, Zip Log Bag mit Kamera. Glücklicherweise kommen dicke Wolken auf. das restwasser vor dem Riffrand und in der Lagune spielgelt die Wolken wie ein Rohrschachtest.

 

Schon der Weg ist ganz wunderbar, überall sind Korallen freigelegt, Tümpel geblieben. Kleinr Fischlein in Neonfarben flitzen in Deckung. Riesige Seesterne wie Schokoladenkuchen mit eingezogenen tentakeln, andere mit leuchtend roten Punkten auf Stelzen. Korallen in allen Farben und Formen.

 

Dann am Riffrand lasse ich meine Tasche und den wanderstock, den wir alle jeweils bekommen haben, liegen und mache einen Schnorchelversuch. ich hätte mal fragen sollen, wie man den scchnorchel in den Mund nimmt, aber jetzt sind die anderen ( unsere Gastgeber Ian und Larissa sowie Stan und Chris) schon mit dem gesicht und den Ohren unter Wasser. Ich entscheide mich, einfach das ganze Endstück zu nehmen und siehe da: es funktioniert. nase ist von der maske fest zugekniffen und ich bekomme Luft. Also tauche ich vorsichtig meinen Kopf in das wasser und frage mich, wie ich den bauch von den seeigeln abhalte. larissa hatte vorher gesagt, dass ich mich einfach an die Sandwege zwischen den Korallen halten solle. Ich schaue also mit Maske ins wasser und kann es nicht glauben. Es ist plötzlich aus der zweidimensionalen glatten wasseroberfläche etwas dreidimnsionales geworden. Von aussen wirkte die lagune flach und so, als wären die Korallen eher alle flach. Im wasser eröffnet sich eine Vielfalt von farben und Formen. Ich gleite durch das wasser, man muss fast keine Schwimmbewegungen machen, auch ohne Schwimmflossen geht es ganz leicht ( mit den alten Chucks). Es ist wie in einem Aquarium. Korallen wie Pilze, Korallen wie Hirn, rote Korallenfinger, grün, blau, rund, flach blumig, übereinander. Dazwischen Clownfische, boxfische, irgendwas in gelb und schwarz mit Riesenflossen wie ein Skalar, türkis, blau lila,, alle farbrn. Ein schwarm blaugrüner Fische wedelt um die Ecke in sicherheit, andere zwischen wehenden Seesalat. Es gibt winzige Fische und große, ich bin in einer Wunderwelt.

mrin versuch Armin ins wasser zu holen scheitert leider. Er kriegt Platzangst beim atmen bei gleichzeitig ganz schlechtem sehen können.

Ich aber bin verzaubert und völlig begeistert. Eine Stunde schwimme ich mitten durch eine Folge Blue planet! Kann ich nicht noch eine Woche hierbleiben?

 

Zum Geburtstag wünsche ich mir einen Schnorchel!

 

jetzt aber muss ich wieder busy doing nothing sein:)

 

( Sorry leser, ich habe probleme mit dem Bilderdownload, mal wieder, aber ein paar schaffe ich und vielleicht mache ich gleich mal ein paar Fotos mit geringer Bytezahl)

 

24.11.11

 

Heute morgen sind wir mit Larissa, unserer Gastgeberin, nach Mombasa gefahren. Fast hätten wir es nicht gemacht, denn es ist schwer sich von der Terrasse unseres Hauses loszureissen.

Mombasa liegt auf einer insel und ist von Süden nur durch eine Fähre zu erreichen. Eine Brücke bauen kann man hier nicht, da die grossen Frachtschiffe fortwährend durch den Sund müssen.

Larissa hat einen Priority Pass und so kommen wir schnell auf die Likoni fähre von Shelly nach Mobasa. Sie setzt uns am Fort Jesus ab, DER ssehenswürdigkeit Mobasas, einem  portugiesischen Fort aus dem 16. Jahrhundert. Nach zwei stunden will sie uns wieder abholen. wir haben vor das Fort nicht zu besichtigen und stattdessen nur kreuz und quer durch old town zu laufen. das gestaltet sich erstmal ziemlich schwierig, da man die potentiellen Tourguides kaum loswird. ich bin schon fast so weit den von larissa empfohlenen zu nehmen, nur um die anderen loszuwerden, aber Armin hat keine Lust vollgequatscht zu werden. irgendwann gelingt es uns dann aber doch alle loszuwerden und wir sehen ganz viel, insbesondere als wir bei einer tropischen reh´genschauer uns etwa 20 Minuten unter ein Vordach stellen. Leider gehört Menschen fotografieren zu den Dont´s und daher konzentriere ich mich auf Swahili Türen. Auf dem Markt ( wie ein Suq) kaufe ich 12 meter kangastoff in dem Blaugrün, dass für mich die Farbe der Küste geworden ist. Um uns gerum garküchen, karren mit Holzkohleverkäufern, Früchten, Kokosnüsseen, Frauen, die Spülen, Kinder die wasser zapfen, Männer, die herumstehen, Moscheen, am Fischmarkt Abfallhaufen mit 50 Krähen und 50 katzen, dazwischen picken Hühner. Ziegen gucken aus der Hausecke. Frauen mit allen Arten kopfbedeckungen. Bui buis, Schleier, kopftücher, glitzerhaarspangen, Frauen mit kangas und Baby im tuch, Tuk Tuks , Fahrradfahrer mit regenschirm. ein  buntes Durcheinander. Aufdem Boden Pfützen und Dreckbäche. Abfall, immer wieder Verkaufsstände, Kiosks, Friseur, Brautmodengeschäft! Die Häuser mit reichverzierten swahilitüren und Balkonen, nur wenige aber restauriert. ein gewirr von Wäsche zum trocknen, Kabeln, Unrat, kinder jeden Alters, fussballspielende Kinder auf einem freien Platz und allerorts auf die Wände gemalte Logos von Liverpool, Chelsea und Arsenal.

 

Zurück in Tijara dann back to "busy doing nothing"! Ein bisschen Pool, ein bisschen Scrabble, ein bisschen lesen.

Morgen mittag fahren wir leider zum Flughafen nach Mombasa. Ob ich es vorher noch einmal zum Riff schaffe?